P. Erwin's Post

 

P. Erwin ist seit 19. September 2016 in Sri Lanka und denkt viel an uns.

Ich werde seine Briefe und Fotos hier auf diese Seite stellen.

 

Wolfgang Lambürger

08.04. und 13.04.2017

Nachdem P. Erwin im März für zwei Wochen nach Wien zurückgekehrt war, hat er uns nun am Freitag, 07.04.2017 endgültig nach Mühlberg/Elbe mit Hab und Gut verlassen.

Wir wünschen ihm viel Gesundheit, Zufriedenheit und viel Freude an seiner neuen Aufgabe und würden uns freuen, neues von ihm und seinen Mitbrüdern zu hören und ihn wieder mal bei uns in St. Claret sehen zu dürfen.

Hier einige Impressionen seiner neuen Bleibe.

26.02.2017

P. Erwin ist nun in Indonesien, in Jakarta.

20.02.2017

P. Erwin's Abschied von Sri Lanka war anscheinend sehr, sehr emotional - von allen - Mitbrüder, Novizen, Gemeinde und natürlich auch von ihm (siehe die an P. Erwin gerichteten Abschieds-Eintragungen in seinem Buch).

Er ist jetzt nach Indonesien unterwegs und wird voraussichtlich um den 2. März bei uns in St. Claret eintreffen.

W. Lambürger

19.02.2017

In einigen Wochen ist er für kurze Zeit wieder In St. Claret.

Liebe Grüße an Alle von P. Erwin

28.01.2017

P. Erwin in Kalkutta, Wallfahrtsort Bungel, Madras und wieder zurück

in Sri Lanka

21.01.2017

Besuch in Kalkutta, im Haus von Mutter Theresa.

Heute am Grab von Mutter Theresa hab' ich für die St. Claret-Gemeinde gebetet

Liebe Grüße     P. Erwin

13.01.2017

Blühende Bäume in Bengalore.

12.01.2017

Golf von Bengal - Bangalore.

Ganz liebe Grüße    P. Erwin

08.01.2017

Liebe Grüße an die ganze Pfarrgemeinde!

P. Erwin

31.12.2016

Ein Neues Jahr in Gesundheit, Zufriedenheit und in Gottes Segen wünscht euch

P. Erwin

24.12.2016

 

Letzte Kur-Behandlung heute, dann 1 Stunde Autofahrt zum Provinzialhaus zur Weihnachtsfeier.

Am 27.12. geht es nach Chennai (Hauptstadt des indischen Bundesstaat Tamil Nadu), wo ich am 28.12. bei Anniversary Celebration die deutsche Provinz vertrete.

 

Ich wünsche allen gesegnete Weihnachten und ein von Gott begleitetes Neues Jahr.

P. Erwin

20.12.2016

10.12.2016

Liebe Grüße und "Gaudete" - P. Erwin

01.12.2016

26.11.2016

Colombo

Besuch in Colombo - Hauptstadt von Sri Lanka                           24.11.2016

20.11.2016

13.11.2016

Liebe Grüße an alle - P. Erwin

07.11.2016

P. Erwin bedankt sich für die Fotos vom Flohmarkt (siehe "Bei uns war was los") und schickt uns allen liebe Grüße.

06.11.2016

Ich habe P. Erwin letzte Woche die Fotos von unserer Allerseelen-Feier mit dem leuchtendem Kerzenkreuz geschickt und er hat geantwortet: "Einfach so schön und vertraut!"

Heute hat er Bilder von unserem Gottesdienst und dem Flohmarkt bekommen.

 

02.11.2016

Ein ereignisreicher Sonntag, liebe Grüße an Euch alle - P. Erwin    30.10.2016

Liebe Grüße an alle und danke für Eure Glückwünsche                   27.10.2016

26.10.2016

24.10.2016

17.10.2016

16.10.2016

06.10.2016

02.10.2016

30.09.2016

Liebe St. Claret –Gemeinde!

Heute, Freitag, 30. September 2016, bin ich den letzten Tag offiziell Pfarrer  in St. Claret- Ziegelhof.

Ich ertappe mich gerade, wie mir unweigerlich Bilder kommen und Erlebnisse von den Anfängen im Gemeindebau auf Stiege 1 – ohne Kirche und wie vor 35 Jahren die Kirche geweiht wurde, wie die Gemeinde wuchs, sich erweiterte, wie Menschen kamen und gingen – aus der Siedlung, aus der Kirche, aus dem Leben … Wie neue Gesichter auftauchten, neue Fragen, neues Leben.

Das Anteilnehmen an Freuden, Sorgen, Trauer und Abschiede, ermutigende Gottesdienste, lachende Kinderaugen, gemeinsames Älterwerden – auch das ist eine Gnade – ein Segen!

Hat es Gott nicht gut gemeint mit uns?

Schon  fast 3 Wochen bin ich hier in Sri Lanka. 5 Tage nach meiner Ankunft durfte ich miterleben,  und mitfeiern und die Deutsche-Claretiner-Provinz vertreten beim Silberjubiläum:                                           

25 Jahre Präsenz der Claretiner in Sri Lanka (1991-2016).

Ich erlebte ein frohes Fest, ein Jubiläum voll Jubel und viel Freude versprühend. Alles war getragen und durchdrungen von einer großen Dankbarkeit für das erfahrende Wohlwollen Gottes. Denn in diesen 25 Jahren hat Sri Lanka 34 einheimische Claretiner-Patres hervorgebracht, 10 Theologie-, 8 Philosophie-Studenten und 11 Novizen.

Ganz außerordentlich ist der Einsatz der Claretiner sowohl für körperliche, als auch geistig Verletzte und Verwaiste des Bürgerkrieges, Opfer der Vertreibung und Gewalt. Diese Seel- und Menschensorge trifft genau das Motto unseres Stifters Claret – es ist zeitgemäß, dringend notwendig, effektiv und effizient. Was ich dort- zwar nur bei einen  Besuch der Generalregierung und dem Provinzialen gesehen und erlebt habe, hat mich tief berührt. Mir geht das Mädchen, das nur mehr ein Bein hatte, aber bei einen Sketch mitspielte und tanzte, nicht mehr aus dem Sinn…..

Der Zeitpunkt für das Jubiläum am 17. September 2016, war klug ausgesucht, denn vom 10.- 22. September tagte die Generalregierung und alle Provinziale weltweit hier in Kandy/ Sri Lanka, um ein Jahr nach dem Generalkapitel deren Inhalte und Umsetzung zu konkretisieren.                              

Das gab dem Jubiläum eine besondere Note. Da hat wohl unser Provinzial tüchtig dazu mit beigetragen zu diesem gelungenen Jubiläum. Für ihn – als Sri Lanker war es ja ein Heimspiel – aber eben mit gesteigerten Erwartungen! Hat er deshalb eine so engagierte gute Predigt gehalten?  Jedenfalls habe ich während seiner Predigt die sanften Bewegungen mancher Mitra der vier mitfeiernden Bischöfe als nonverbale Zustimmung empfunden. Hauptzelebrant bei diesem Fest und Dank-Gottesdienst  war der Erzbischof v. Colombo seine Eminenz Malcom Kardinal Ranjit. Assistiert von unserem Pater General Mathew Vattamattam und unserem Provinzial P. Callistus Joseph. Etwa 25 Conzelebranten, viele Schwestern und eine überfüllte Kirche zum Hl. Franz v. Sales in Kattuwa, Negombo zu der unser Seminar gehört. Nach dem Gottesdienst gab es  im festlich geschmückten kreuzgangähnlichen Innenhof unseres Seminars ein gemeinsames Mittagessen. Da saß jeder mit seinem Teller auf dem Schoß …                                                                                               Dann durften 25 auserwählte Personen je einen Wood-Appel-Tree im Garten pflanzen. Für jedes Jahr einen. Auch ich durfte für das Jahr 1993 einen Baum pflanzen für die Deutsche Mutterprovinz. Die Wood-Appel-Früchte sind tennisballgroß, steinhart, und nur mit einem Stein zu knacken. Die Frucht ist süß und es gibt davon auch einen frischen Saft, den ich sehr gerne trinke… Übrigens: seine Eminenz Kardinal Ranjit spricht gut deutsch, hat mir Grüße bestellt für Kardinal Schönborn und will mich im November zu ihm einladen.

Was ich spürte und hörte von verschiedenen Bischöfen: die Claretiner sind angesehen und gern gesehen in ihren Diözesen. Daran habe ich aus als Gast – unverdientermaßen - partizipieren können.

Jedenfalls wünsche auch ich den Claretinern in Sri Lanka, die jung und dynamisch unterwegs sind, „multos et felices annos“!

Jetzt gerade – wie übrigens öfters – fällt die Elektrizität aus. Draußen regnet es in Strömen – das 1. Mal, seit ich hier bin (seit 12. September).

Ich schließe mit herzlichen Grüßen!

Ich denke oft an euch und habe Zeit für euch zu beten. 

Gottes Liebe und Segen mögen euch weiterhin begleiten.

Euer Pater Erwin

28.09.2016

27.09.2016

23.09.2016

Liebe St. Claret-Gemeinde!

Schon vor 5 Uhr früh ist es hier bei mir in Sri Lanka mit der unheimlichen Stille der Nacht vorbei.

Damit eifern die Hähne der Nachbarn um die Lautstärke ihrer „Kikkeriki-Intonationen“. Ist da wohl unser Claretinerhahn auch mit dabei? Weiß er noch nichts um das Schicksal unseres Claretinerhahns in Hirschstetten? Zum Glück kann ich mich noch einmal umdrehen in meinem „Moskito-Himmel-Netz-Bett“, denn: um 6 Uhr ist Tagwache, 6:30 Meditation, 7 Uhr Hl. Messe, 8 Uhr Frühstück.

Kann ein Tag schöner beginnen? Nein! Aber nur, wenn man rechtzeitig schlafen geht! Ja, ja! Als Gast kann ich mir auch tagsüber die Horizontale gönnen, im traditionellen Missionars-Liegesessel. Das tut gut, die vielen neuen Eindrücke wollen verarbeitet werden – somnambul.

Die Leute sind äußerst freundlich. Ich sehe nur lächelnde Gesichter, oft neugierig fragend. Sie haben Zeit, hetzen nicht, sind geduldig, kein Drängen in heillos überfüllten Autobussen, die lärmend, ratternd, ungestüm, quietschend, bremsend und ruckartig sich vorwärts drängen….

Und erst die Threewheeler, die sich überall durchschlängeln. Aber bei diesen Straßen/Wegen geht’s wohl nicht viel anders.

Das Essen ist sehr vielfältig, kreativ, viele Variationen von Reis, Gemüse, oft Fisch, frisches Obst, manchmal aus dem Garten. Bei ganz Scharfem halte ich mich noch zurück, probiere nur, auch wenn ich oft nicht genau weiß, was ich esse – es schmeckt und es schmeckt gut, natürlich vermisse ich unser Schwarzbrot…

Ungewohnt ist der Linksverkehr – muss immer neu umdenken.

Ungewohnt ist das Essen mit den Fingern der rechten Hand, noch esse ich mit Besteck… schau ma Mal….

Ungewohnt ist das Barfußgehen in der Kapelle und in den Kirchen um die Messe barfuß zu feiern.

Ungewohnt: von 18 Studenten im Haus höre ich mehr als 18 Mal „ good morning father“ und wann immer ich im Haus einen sehe, sie lächeln, grüßen, freuen sich, helfen im Haushalt mit, bedienen bei Tisch und sind guter Dinge.

Hier in Kandy bin ich in der Mitte der Insel, dem Herzen ihrer Kultur. Das Klima ist gut erträglich - trocken, ringsum Berge, es ist besser für mich als an der Westküste, wo ich anfangs 1 Woche war. Es war heiß und schwül. Landschaftlich ist es wunderbar, kulturell interessant und ich staune, wie gut die verschiedenen Religionen miteinander können. Ich habe mich bei jedem Tempelbesuch willkommen gefühlt – auch im Gespräch mit Mönchen und Leuten.

Hier in unseren Claretinerhäusern spüre ich und erlebe ich wie gut es ist ein Claretiner zu sein und sich überall zuhause fühlen zu können, weltweit willkommen zu sein. Das tut gut – fern der Heimat! Es geht mir gut bisher. Es darf so weitergehen…

So viel für heute! Ich vermisse euch sehr, ich werde am Sonntag geistig mit euch feiern!

Ich grüße euch alle ganz herzlich und umarme euch 

Euer P. Erwin